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Grid 2 Gamerevue

Mit Racedriver Grid gelang dem Publisher Codemasters, der bereits für diverse Erfolgsspiele in der Sparte der Rennsimulationen verantwortlich zeichnete, hierzu gehören unter anderem diverse Rally- Simulationen, ein echter Überraschungserfolg. Kein Spiel des Genres schaffte es zuvor, einen dermaßen gelungenen Drahtseilakt zwischen Arcade und Rennsimulation zu schaffen. Das Paket wurde abgerundet durch eine, der damaligen Zeit entsprechende, Top-Grafik, einer künstlichen Intelligenz im Einzelspielermodus, welche in puncto Menschlichkeit ihresgleichen suchte, und einem sehr gelungenen Onlineerlebnis.


Am 31. Mai 2013 erscheint nun der lange erwartete Nachfolger, Grid2, von dem man zurecht erwarten darf, dass er die Spitze der Racing-Charts in Windeseile erobern wird. Neben einer weiter verbesserten Gegner-KI, welche unter anderem dadurch glänzen soll, dass sie zum einen wieder menschlich anmutende Fehler begeht und zum anderen stufenlos an die Fähigkeiten des Spielers angepasst ist, also stets bei Laune hält, indem sie einen Spieler fordert, ohne ihn zu frustrieren, wird auch grafisch das Letzte aus der derzeitigen Konsolengeneration herausgeholt. Außerdem hat sich Codemasters eine besondere, neuartige Form der Streckengestaltung einfallen lassen, welche neben den festgelegten Standardstrecken zum Einsatz kommen soll. Die Live-Strecken werden erst während der Fahrt berechnet, sodass man gezwungen ist, auf die Strecke zu reagieren und nicht alle Streckenführungen früher oder später schlicht auswendig gelernt haben kann. Dieses Gimmick könnte der Durchbruch in Sachen Langzeitherausforderung bei Rennspielen werden.

Das Herzstück des Spiels wird, neben der obligatorischen Karriere wieder der Onlinemodus des Spiels, indem man sich mit Rennfahrern aus aller Welt messen kann. Hierfür führt Codemasters sein Racenet ein. Dies ist ein angeschlossenes Onlineportal, mit welchem der Publisher auch zukünftige Rennspiele vernetzen will. Hier haben Spieler die Möglichkeit ihre ganz persönliche, Spielübergreifende Vita zu erstellen, Herausforderungen anzunehmen oder Freundschaften zu schließen.

Auch Ranglisten soll es geben, welche den einzelnen Titel übersteigen.

Gefahren wird in Grid2, wie schon im ersten Teil wieder in Amerika, Europa und Asien, was Vielfalt bei Fahrzeugklassen und Streckendesign verspricht. Werden beispielsweise in den USA mit Vorliebe Musclecars durch enge, von Leitplanken begrenzte Stadtkurse gejagt steht Europa für Tourenwagen und Traditionsrennstrecken. Originale Rennstrecken sind zwar nicht zu erwarten, das sollte dem Spielspaß jedoch keinerlei Abbruch verursachen.

Auch das, ebenfalls schon beim Vorgänger glänzende, Schadensmodell wird wieder ein Highlight sein. Neben beeindruckender optischer Wirkungen sind hier vor allem wieder Auswirkungen auf die Fahrbarkeit der Boliden zu erwarten, bis hin zum Totalschaden. Dafür, dass Letzteres nicht stets vermeidbar ist, jedoch auch nicht immer vorkommt sorgt auch bei Teil 2 wieder ein sehr gutes Balancing zwischen Spielspaß und Realität. So ist deutlich zu bemerken, welches Fahrzeug man gerade steuert, Fahrfehler werden jedoch weder zu hart bestraft noch kann man sich diese ständig erlauben. Ein Kritikpunkt in Sachen Grafik, welche sonst bislang nur Lob einheimst, ist vor allem ein Übermaß an Qualm bei Drehern und Unfällen. So ist in diversen Publikationen zu Lesen Codemasters hätte es mit dem Qualm etwas zu gut gemeint. Aus Spielersicht sieht man dies wohl eher differenziert. Schon im ersten Teil war weißer Qualm bei Unfällen ein nicht mehr durchblickbares Dickicht, welches einem zwar manchmal zum Verhängnis wurde, dem Spielspaß jedoch sehr zuträglich war. Nichts lässt die Adrenalinausschüttung schneller steigen, als wenn man knapp auf zweiter Position liegend auf eine undurchschaubare Wand aus Qualm zusteuert. Man darf sehr gespannt sein, wenn es heißt: "Drivers, start your engines!"

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Call of Duty Black Ops 2

Mit Call of Duty Black Ops 2 ist schon seit Monaten ein Spiel auf dem Markt, welches die unangefochtene Nummer eins unter den Onlinespielen ist. So recht überraschen will der Erfolg freilich nicht, sind doch sämtliche Titel der Reihe seit dem ersten Call of Duty ein Garant für hohe Verkaufzahlen und lang anhaltenden Spielspaß gewesen. Die Spieleserie dominiert den Markt für Ego-Shooter seit Jahren deutlich.

Black Ops 2, welches kürzlich frischen Aufwind durch die Veröffentlichung des Mehrspielerkartenpakets Urspring bekam, ist im Grunde ein Zusammenschluss dreier verschiedener Spiele in einem. In der Kampagne, welche beim Spielen schon eher das Gefühl eines spielbaren Kino-Blockbusters, als dass eines einfachen Videospiels weckt, schießt sich der Spieler auf der Jagt nach dem Terrorschurken Mendez in verschiedenen Charakteren durch die unterschiedlichsten Schauplätze, von Afrika über das Afghanistan der 80er Jahre bis hin zu fiktiven Schauplätzen im Jahre 2025. Hierbei legt das Spiel einen Wert auf Realität, welche mit authentischer Bewaffnung in der Vergangenheit und gut vorstellbarer Bewaffnung in der nahen Zukunft genauso unterstrichen wird wie durch realistische Gestaltung der Fortbewegungsmittel. Reitet man beispielsweise im Afghanistan der 80er Jahre noch auf einem Pferd durch die steinigen Berglandschaften, bewaffnet mit einem Sturmgewehr, welches der Zeit entspricht, so steuert man im Jahre 2025 bereits unbemannte Drohnen. Es ist auch jedes Mal geradezu beklemmend, auf welch realistische Darstellung der Schauplätze man trifft. In der Kritik war das Spiel beispielsweise, weil man einer Folter beiwohnt, die grafisch nicht echter wirken könnte. Jedoch auch wenn man als Pilot einer unbemannten Drohne fungiert und dies mit entsprechenden Fernsehnbildern vergleicht, merkt man, wie hoch der Maßstab an Realität angelegt wurde. Man meint beinahe wirklich diese Drohne zu steuern und das Schlachtfeld von Zuhause aus via Knopfdruck zu beeinflussen. Dabei kommt eine teils geradezu beklemmende Stimmung zutage, wie sie kein Antikriegsfilm je erschaffen könnte, da die Publikumsbeteidigung fehlt.

Neben der Missionskampagne gibt es auch den, für die Reihe obligatorischen, Multiplayermodus. Der Spielbarkeit im Internet zuliebe mit etwas eingeschränkter, doch kaum weniger beeindruckender Grafik kann man als Einzelkämpfer oder im Team gegeneinander antreten. Neben der althergebrachten Spielmodi wie "Jeder gegen Jeden" oder "Capture the Flag" gibt es hier auch diverse abwechslungsreiche andere Varianten, welche ein deutliches Plus an Teamarbeit erfordern, und ein Onlineligasystem. Multiplayer ist traditionell der Modus, welcher der Serie den Erfolg in puncto lang anhaltendem Spielspaß bringt. Wirkliche Neuerungen gegenüber anderen Shootern oder den Vorgängerteilen sucht man in Black Ops 2 jedoch an dieser Stelle vergebens. Mit Neuerungen wird die Serie regelmäßig bedient. So ist, wie eingangs schon erwähnt das Kartenpaket Urspring kürzlich für Spieler der xBox erschienen, welche Inhalte aufgrund ihrer Zahlungsbereitschaft in der Regel etwas vorab bekommen. Auf anderen Plattformen folgt Urspring in Kürze.

Zuletzt gibt es noch den Überlebensmodus. Was im direkten Vorgänger noch ein kleiner Bonus am Rande war, bekommt in Black Ops 2 den Status eines beinahe vollwertigen Inhalts. In Manier der Filme und Serien, welche zurzeit im Trend liegen, muss man sich mit allen erdenklichen Mitteln gegen Horden herannahender Zombies verteidigen. Atmosphärisch ist der Modus besser als manch eigenständiges Spiel in dieser Sparte und zusätzliche Spannung wird aufgebaut, indem Waffen mithilfe eines Punkte-Kauf-Systems künstlich knappgehalten werden. beim Überlebendkampf hat man, anders als im Rest des Spiels, die Wahl alleine oder mit anderen anzutreten.

 

 

 

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